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1. Deutsches Kartoffel-Hotel
Lüneburger Heide

OT Lübeln 1
29482 Küsten - Lüchow

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Kartoffel Gemälde Ausstellung von Michel Devaux

Kartoffel-Kunst Michel Devaux Klassenfoto
Kartoffel-Kunst Michel Devaux Klassenfoto
Kartoffel-Kunst Michel Devaux Sonnenanbeter
Kartoffel-Kunst Michel Devaux Sonnenanbeter

Kartoffel Gemälde Ausstellung von Michel Devaux

 

Die tolle Knolle spielt eine ganz besondere Rolle bei den Bildern von Michel Devaux!

 

Ab dem 7. August kommen Kunstliebhaber und Kartoffel-Fans im 1. Deutschen Kartoffel-Hotel in den Genuss einer ganz besonderen Ausstellung. Der französische Künstler Michel Devaux malt seit vielen Jahren fast ausschließlich Bilder mit und über die Kartoffel. Das Kartoffel-Hotel ist der perfekte Ort für eine Bilderausstellung rund um die Kartoffel. Die Kartoffel-Kunstausstellung wird durch eine öffentliche Vernissage am Samstag den 08. August um 20:00 Uhr direkt im Kartoffelrestaurant gestartet und wird ein Jahr laufen. Die Ausstellung und die Vernissage sind kostenlos. Der Künstler Michel Devaux wird persönlich seine Kartoffelbilder-Ausstellung eröffnen und sehr viel über seine Kartoffelkunst erzählen. Schon im Vorfeld haben wir den in Paris lebenden Künstler gefragt, wie er zur Malerei gekommen ist und warum er eigentlich so gerne Kartoffeln malt.

 

Michel Devaux: Wer ich bin und wie ich meinen Weg zur Malerei gefunden habe? Ich wurde in der Bretagne geboren, vor langer, langer Zeit. Meine Kindheit habe ich vorwiegend in einer alten Ziegelei verbracht, ganz in der Nähe von Paris. Damals ging ich häufig mit meinem Vater angeln, oder ich versuchte Krebse in der Seine zu fangen. Mit meiner Mutter besuchte ich oft den weltberühmten Louvre. Später verschlug es mich nach Deutschland, wo ich für den Sender RTL gearbeitet habe, vorwiegend über Statistiken brütend. Aber ich habe mich schon immer für Menschen interessiert, sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft. Gleichzeitig nahm ich mir weiterhin die Zeit, Galerien, Museen und Ausstellungen zu besuchen - in Europa und weltweit.

 

Als ich 60 wurde, in einem Alter, wo andere an ihre Rente denken, habe ich mich in einer École des Beaux-Arts in Paris eingeschrieben. Zehn Jahre habe ich das Zeichnen und Malen von menschlichen Körpern studiert. Und ich wollte beim Malen Individuen in ihrer Anonymität zeigen, allein und in Menschenmengen.

 

Und wie ich zu den Kartoffeln kam? Schicksal. Ein Gedankenblitz bei meiner Rückkehr aus dem Urlaub. Aus einem Netz mit Kartoffeln sprießten lange weiße Keime, die anscheinend um "Hilfe" riefen. Da verstand ich schlagartig, dass mir hier eine Metapher angeboten wurde, um von allen und jedem zu sprechen ohne einzelne Personen individuell darzustellen. Die Kartoffel erlaubte es, von uns allen zu erzählen - im Einzelnen und im Kollektiv. Gewissermaßen eine Auflösung der Dualität von "ich" und "ihnen", zu den anderen. Jeder kann etwas hineinprojizieren, ganz wie es ihm gefällt. Und jetzt - viele Jahre später - male ich immer noch Kartoffeln, mit zunehmendem Appetit.

 

Eigentlich habe ich zwei Leben gelebt, das zweite jedoch wie ein lebender Zeuge unserer Welt, an deren Aufbau ich lange mitgewirkt habe. Ich habe mich dabei nie mit anderen Künstlern verglichen, sondern verstand mich eher als Übersetzer des Hauptwerkes von Robert Musil "Der Mann ohne Eigenschaften". Ich wollte Bilder malen, die zum Nachdenken anregen, immer mit einem augenzwinkernden Lächeln, hintergründig, mit dem Gefühl des gemeinsamen Schicksals unserer Existenz auf Erden.

 

Der französische Kunstkritiker Jean-Max Colard schrieb 2011 über meine Malerei: "Im Grunde haben die Bilder generische Aussagequalitäten, zu den Themen mit sozialer Typisierung wie Abschied, Hochzeit, Zusammentreffen usw. Er (der Maler) fragt sich, wie kann man uns beschreiben ohne auf ein "Ich" zurückzugreifen oder eine situationsgebundene Darstellung? Mit der Malerei gelang es Michel Devaux, sich von Statistiken zu entfernen, um seinen Zeitgenossen näherzukommen, dank des gewagten Schrittes Kartoffeln anstatt Gesichter darzustellen, um somit doch noch einen distanzierten Blick beizubehalten - mit einer fast beunruhigenden aber doch vertrauten Fremdheit."

http://tout-michel-paris.com

 

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Wir wünschen Euch viel Spass mit den Kartoffel Bildern von Michel Devaux bei uns im Kartoffel-Hotel :-)