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Göhrder Forst
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Haus im Breeser Grund
Haus im Breeser Grund
Eiche im Breeser Grund
Eiche im Breeser Grund
Heide im Breeser Grund
Heide im Breeser Grund

Wie im Märchen: Der Breeser Grund in der Göhrde

 

Mitten in der Göhrde, dem größten Mischwaldgebiet Norddeutschlands, liegt eine verträumte, geradezu mystische Heidefläche. Der Breeser Grund oder Breeser Bruch ist ein langgestrecktes Tal umschlossen von dunklen Tannen, das selbst zur Heideblüte noch als Geheimtipp gelten kann.

 

Der Breeser Grund steht unter Naturschutz und ist nur zu Fuß zu erreichen. Das sollte Sie aber nicht von einem Besuch abhalten, denn schon der Weg ist so malerisch, dass Sie sich ganz der Vorstellung hingeben können, in einem Märchenwald gelandet zu sein. Dabei passieren Sie Forstwege mit jungen Eichen und Buchen genau wie wildere Abschnitte, die seit Urzeiten sich selbst überlassen scheinen.  

 

Der kürzeste Weg führt von Riebrau zum Breeser Grund und schenkt Ihnen wohlmöglich größten Luxus der heutigen Zeit: Stille. Bereits nach wenigen Hundert Metern schluckt der Wald jedes noch so entfernte Motorengebrumm. Wenn Sie überhaupt etwas hören, dann Vogelrufe oder das Knacken eines Astes unter den Hufen eines Rehs (oder eines Wildschweins?).

 

So sind Sie schon gut eingestimmt, wenn Sie den Breeser Grund erreichen, der sich völlig unvermittelt nach 2,5 km Wanderung vor Ihnen öffnet. Typisch für die Heide ist das Gefühl, die Luft würde sich um einige Grad erwärmen. Typisch sind die sandigen Spazierwege, die die Kulturlandschaft durchqueren.

 

Ganz besonders für den Breeser Grund sind die gewaltigen Solitäreichen. Die Breeser Heide ist ein ehemaliger Hutewald, der heute zur Pflege von Schafen beweidet wird. In diesem Umfeld konnten die Eichen sich konkurrenzlos entwickelten. Ihre weit ausladende Kronen zeigen bizarren Formen. Sie erinnern an baumgewordene Blitze. Umgestürzte Baumriesen leuchten in der weiten Heidefläche wie skelettierte Mammuts.

 

Es ist ein Ort der kleinen Wesen. Er gehört seltenen Käfer- und Schmetterlingsarten, Spechten und Fledermäusen. Dass es nur zwei Bänke zur Rast gibt, hat einen einfachen Grund: Wahrscheinlich werden sie ganz allein sein.

 

Bringen Sie unbedingt genügend Zeit mit (und vielleicht auch ein Picknick). Denn die besondere Atmosphäre im Breeser Grund spürt man am besten in vollkommener Ruhe. 

 

Und so kommen Sie hin zum Breeser Grund:

 

Ihr Auto können Sie im Dorf Riebrau abstellen. Gleich bei der (sehenswerten!) Fachwerkkirche befindet sich ein Parkplatz. Von hier gehen Sie linker Hand ins Dorf hinein; vorbei an einem Rastplatz für Pferde und Reiter. Die Dorfstraße knickt links ab. Kurz nach dem letzten Haus endet die Asphaltstraße. Am Waldrand nehmen Sie den ersten Weg, der nach rechts ins Dunkelgrüne führt.

 

Schnell gelangen Sie zu einem kleinen Hexenhäuschen (eigentlich eine Grillhütte). Ihr Weg führt Sie einen guten Kilometer in den Wald hinein. Achten Sie auf die kleine Bank, die vollkommen mit Moos bewachsen ist. Dort gabelt sich der Weg. Folgen Sie dem linken Weg, der 50 Meter weiter wieder nach rechts führt. Nach einem weiteren Kilometer öffnet sich der Wald. Sie sind im Breeser Grund angekommen<xml>. </xml>

 

Der Spaziergang durch den Breeser Grund wurde von den Reisebloggern In der Nähe bleiben durchgeführt und beschrieben. Wir bedanken uns sehr herzlich für diesen Reisebericht.

 

Lassen Sie sich entführen in die Märchenwelt vom Breeser Grund :-)