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Biosphärenreservat Elbtalaue

Biosphärenreservat Elbtalaue

Biosphärenreservat Elbtalaue

 

Deutschland ist schön! Und mitten in Deutschland erwartet Sie eine Natur- und Kulturlandschaft besonderer Güte mit dem Biosphärenreservat Elbtalaue und dem Naturpark Elbhöhen-Wendland. Hier im Biosphärenreservat Elbtalaue ist die Welt noch in Ordnung. Das Wendland mit seinen Rundlingsdörfern und die Elbe mit seiner Flußlandschaft und die Lüneburger Heide mit Ihrer unendlichen Weite bietet für Ihren Urlaub im Biosphärenreservat Elbtalaue genau die richtige Lebensqualtität zum entspannen und regenerieren.

Froschkonzert

 

Freuen Sie sich auf beeindruckende Natur Erlebnisse im Biosphärenreservat Elbtalaue :-)

 

 

Unterwegs in der Elbtalaue: Naturschätze und deutsch-deutsche Geschichte

Elbe Fähre bei Bleckede
Elbe Fähre bei Bleckede
Aussichtsturm Blick über die Elbe
Aussichtsturm Blick über die Elbe
Bleckede Aquarium
Bleckede Aquarium
Deutsch-Deutsche-Geschichte
Deutsch-Deutsche-Geschichte

Von Bleckede bis nach Hitzacker ein Reisebericht von Bettina Blass

 

Start in Bleckede: Rund 100 Kilometer beidseitig der Elbe erstreckt sich in Niedersachsen zwischen Schnackenburg und Lauenburg das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue. Wo früher die deutsch-deutsche Grenze war, dreht sich heute alles um Natur. Einen guten ersten Einblick bekommen Besucher im Biosphaerium Elbtalaue in Schloss Bleckede. www.biosphaerium.de

 

Dort gibt es auf zwei Etagen Stationen, an denen vor allem Kinder und Jugendliche interaktiv ihr Wissen über die Natur und die Region verbessern können. Aber auch für Erwachsene ist es interessant zu sehen, wie sich Hochwasser an der Elbe ausbreitet, oder welche Federarten ein Vogel hat.Über den Hof erreicht man ein kleines Aquarium, in dem Fische aus der Region schwimmen, und ein Gebäude weiter hat man Einblick in einen Bieberbau. Schließlich gibt es noch einen Turm, von dessen Plattform ganz oben man einen guten Blick über die Elbe mit ihren Flussarmen und den Wiesen hat. Gerüstet mit diesem Wissen kann die Tour beginnen: Sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad kann man die Elbtalaue erkunden. Wer nur wenig Zeit hat, oder an einem eher kalten Wintertag dort ist, der fährt mit dem Auto Stationen seiner Wahl an und legt so an zwei Tagen die Strecke nach Schnackenburg zurück.

 

In Bleckede über die Elbe: Für den ersten Tag bietet sich die Strecke bis Hitzacker an. Dazu fährt man vom Biosphaerium zunächst in den Ort Bleckede und hält sich den Schildern folgend links. Hier geht es auf die Autofähre, die je nach Bedarf fährt. Es kann sein, dass man gut 20 Minuten warten muss, Zeit genug, einen Blick auf den breiten Fluss zu werfen. Auf der anderen Seite der Elbe begegnet man beim Verlassen der Fähre einem Stück deutsch-deutscher Geschichte: Die Region gehörte nämlich vor dem zweiten Weltkrieg zu Niedersachsen, wurde aber nach dem Krieg Teil der DDR. Erst 1993 wurde dies wieder geändert, also drei Jahre nach dem Mauerfall. Direkt an der Straße, gleich an der Fährzufahrt, steht übrigens auch noch ein alter Grenzturm.

 

 

Von hier fährt man weiter Richtung Amt Neuhaus ins Archezentrum: Das ist das Pendant zum Biosphaerium in Bleckede, der Schwerpunkt hier liegt auf alten Nutztierrassen und -pflanzen. Hier kann man beispielsweise Schafsfelle fühlen. Besonders für diese Region ist auch, dass Wildtiere wie der Biber oder der Wolf zurückkehren. Außerdem halten viele Bauern bedrohte Nutztierrassen, und in ihren Hofläden gibt es beispielsweise Eier oder Wurst von diesen Tieren. Ein Stopp bei dem einen oder anderen Landwirt kann sich also lohnen.

 

Von Darchau über die Elbe zurück: Nächster Halt Konau - das Dorf liegt im ehemaligen Sperrgebiet der DDR, und so kann man hier in einer kleinen Ausstellung Einblick in den Alltag in dieser Zeit bekommen. Von dort fährt man wenige Kilometer zurück nach Darchau und nimmt dort die Fähre zurück über die Elbe. Direkt an der Fährzufahrt führt links die Elbuferstraße weiter Richtung Hitzacker. Ungefähr auf halber Strecke ist der Aussichtsturm Kniepenberg angeschrieben. Hier sollte man auf jeden Fall hinaufsteigen, der Blick über das Elbtal lohnt sich.

 

 

Weiter geht die Fahrt nach Hitzacker, Ziel der ersten Tagesetappe: Hier fährt man am besten in die historische Altstadt hinein. Mit etwas Glück findet man ein offenes Café oder bekommt zumindest beim örtlichen Bäcker eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen. In der Altstadt stehen einige schön restaurierte Fachwerkhäuser – wie übrigens fast überall auf der Strecke zwischen hier und Bleckede. Denn dort entlang führt die Deutsche Fachwerkstraße. 

 

Was man in Hitzacker sonst noch machen kann:

Besuch des Archäologischen Zentrums www.archaeo-zentrum.de
Deutschlands erstes bronzezeitliches Freilichtmuseum

Museum altes Zollhaus www.museum-hitzacker.de
Das Leben der Menschen mit Elbe und Jeetzel

Schiffsfahrt auf der Elbe www.elbeschiffstouren.de

 

Vielen Dank für diesen tollen Reisebericht an Bettina Blaß www.opjueck.de

 

Teil 2 führt von Hitzacker nach Schnackenburg – mit rast in einem ehemaligen Hafengebäude und einem Spaziergang um einen See.

 

 

Unterwegs in der Elbtalaue: Teil 2 von Hitzacker nach Schnackenburg

auf dem Bieberpfad
auf dem Bieberpfad
Blick vom Seeadler Turm
Blick vom Seeadler Turm
Cafe im Hafen Dömitz
Cafe im Hafen Dömitz
Infos über Bieber
Infos über Bieber

Naturschätze und deutsch-deutsche Geschichte - ein Reisebericht von Bettina Blass

 

Wer die Elbtalaue rechts und links des Flusses zwischen Bleckede und Hitzacker bereits erkundet hat, kann sich am nächsten Tag auf Etappe 2 weiter durchs Biosphärenreservat Elbtalaue machen. Zwar geht es auch dort um deutsche Geschichte und Natur. Trotzdem ist die Strecke zwischen Hitzacker und Schnackenburg ganz anders:

 

Von Hitzacker fährt man in Richtung Dömitz: Entweder fährt man mit dem Fahrrad direkt an der Elbe auf der Elbuferstraße weiter, oder über Dannenberg kommend in Richtung Dömitz.  Doch wenige Meter vor der Brücke über die Elbe biegt man rechts ab. Dort geht es zur Elbbrücke Dömitz, einer Eisenbahnbrücke, die von 1871 bis 1873 gebaut worden war. Im April 1945 wurde der östliche Teil zerbombt. Die deutsch-deutsche Teilung verhinderte den Wiederaufbau. Heute steht der verbleibende Teil unter Denkmalschutz: Rot-rostende Bahnbögen und Metallverstrebungen, ein Motiv, das nicht nur Fotografen anlockt. Vor der Brücke gibt es einen kleinen Parkplatz: Je früher man dort ist, desto eher findet man einen Platz. Und natürlich sind dann die Chancen noch gut, die Brücke für sich alleine zu haben. Darum empfiehlt es sich, die zweite Tagesetappe bei Bedarf gleich hier zu beginnen.

 

Kurztrip nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg: Von der Elbbrücke fährt man weiter über die neue Brücke nach Dömitz und ist dann schon in Mecklenburg-Vorpommern. Im Zentrum der kleinen Stadt reihen sich die für die Region typischen roten Backstein- und Fachwerkhäuser aneinander, viele sind restauriert. Durch die Innenstadt gelangt man zum Hafen. Dort wurde bereits vor einigen Jahren ein alter Speicher umgebaut, in dessen oberstem Geschoss es ein Panorama-Café mit Blick über die Elbtalaue gibt. Hier kann man frühstücken oder zu Mittag essen, je nachdem, wann man vorbei kommt. Wer sich nur kurz erfrischen möchte, findet dort auch eine ganz spezielle Cola: Sie wird mit Quellwasser aus der Region gemacht.

 

Von Dömitz führt die Straße parallel zum Elbe-Verlauf durch einige kleine Orte bis nach Lenzen: Dort steht die gleichnamige Burg in der man Informationen zur Natur- und Kulturgeschichte der Region bekommt. www.burg-lenzen.de Noch einige Kilometer weiter erreicht man Lütkenwisch in Brandenburg. Hier nimmt man die Fähre zurück nach Niedersachsen, also auf die andere Elbeseite, in den Ort Schnackenburg. Im dortigen Grenzlandmuseum geht es wieder um die deutsch-deutsche Geschichte. www.museum-schnackenburg.de

 

Spaziergang am See in Gartow: Nach dem Besuch des Museums nimmt man die Straße nach Gartow. Und parkt am Gartower See. Der Parkplatz ist ausgeschildert. Vom Parkplatz muss man, um auf den so genannten Biberpfad zu kommen, die Straße überqueren und ein Stück zwischen dem Gartower und dem Kleinen See entlang gehen. Dann führt ein Weg hinunter zum Seeufer. Hier stehen Schautafeln am Wegesrand, auf denen das Leben des Bibers erklärt wird: Man erfährt beispielsweise einiges über den Elbebiber und die mit ihm verwandten Tiere. Der kurze Rundweg führt an einigen Skulpturen und viel Natur vorbei. Er ist 2,6 Kilometer lang und einfach zu gehen. Allerdings kann man trotz Beschilderung vom Weg abkommen und sich plötzlich zwischen den Zäunen wiederfinden, die zum Schloss Gartow gehören. Dann ist ein wenig Geschick gefordert, um zwischen ihnen hindurch wieder auf die Straße zu kommen.

 

Bieberpfad und Seeadler Turm: Ist das Wetter gut, und hat man noch genügend Zeit, kann man die Wasserlandschaft mit den hohen Gräsern noch für längere Zeit genießen: Der Biber-Rundwanderweg „Obere Seegeniederung“ führt auf 6,5 Kilometern rund um den See und die zugehörigen Wiesen. Außerdem kann man, wenn man auf dem Biberpfad die Seegebrücke überquert hat, auch zum Seeadler-Beobachtungs-Turm, dem Klaus-Bahlsen-Turm gehen. Er liegt entgegengesetzt von Schloss Gartow. Im Turm erfährt man einiges über den Vogel, der eine Flügelspannweite von bis zu 2,50 Metern haben kann. Und mit etwas Glück kann man ihn im Umfeld des Turmes auch in freier Wildbahn beobachten.

 

Für diesen schönen Reisebericht möchten wir uns bedanken bei der Reisebloggerin Bettina Blaß www.opjueck.de